Taggeckos der Gattung Phelsumen


Die Taggeckos der Gattung Phelsuma sind meist grün gefärbt mit einer
meist roten, gelegentlich in Verbindung mit blau und gelb, Zeichnung!
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostküste Afrikas
über die Inseln des Indischen Ozeans bis hin zu den Andamanen.
Die Art Phelsuma ocellata ist der einzige Vertreter für Südafrika.
Einige Arten haben sich soweit an den veränderten Umweltbedingungen
angepasst, das sie zu reinen Kulturfolgern geworden sind. Sie leben
an und in Häusern und anderen Bauwerken. Andere Arten sind so stark
an ihren Lebensraum gebunden (z.B. Regenwaldbewohner ), das sie sich
nicht so schnell den veränderten Bedingungen anpassen können. Ihr
Bestand ist durch die fortschreitende Zerstörung der Regenwälder
zurückgegangen!
Ein weiteres Problem sind die eingeschleppten Ratten und Ziegen,die
dazu beitragen das z.B. auf der Insel Round Island die Art Ph.güntheri
fast ausgestorben ist!

In der Art der Eiablage Unterscheiden sich die Arten; so kleben alle
Maskarenen-Phelsumen ihre hartschaligen Eier an Unterlagen an, andere
Arten verstecken ihre Eier am Boden oder Steinplatten. Die meisten
legen sie in geschützte Verstecke ab. Meistens werden zwei Eier
abgelegt, die mit den Hinterbeinen gehalten und gedreht werden,
bis sie ausgehärtet sind.
Im Terrarium sollten Gelege mit einem durchsichtigen, gelöcherten Plastik-
gefäß abgedeckt werden, um Beschädigungen zu verhindern und den
Schlupf der Jungtiere zu sichern. Einige Arten dulden die Jungtiere
bis zu einer bestimmten Größe in ihrer Nähe. Das anschließende Verbleiben
richtet sich nach dem Geschlecht des Jungtieres.
Bei der Haltung im Terrarium ist darauf zu achten, das die Tiere meist in einer Art Einehe zusammen leben,
ein Zusammensetzen von einem Männchen mit mehreren Weibchen ist meist bei den kleineren Arten möglich!
Es kommt vor das zusammengebrachte Paare sich nicht vertragen. Die daraus resultierende Beißerei kann
den Tod eines der Tiere zu Folge haben. In der ersten Zeit sollte man die Tiere beobachten.
Auch während der Paarungszeit, hauptzächlich in den Monaten Oktober bis bis April, kann es zu Verletzungen
des Weibchen´s kommen. Es ist teilweise nötig, die Paare dann zu trennen.
Im Terrarium sind ausreichend glatte Kletterflächen einzubringen, damit sich die Tiere wohl fühlen.
Besonders eignen sich Bambusröhren, die senkrecht und waagerecht eingesetzt werden, und großblättrige
Pflanzen. Ist die Wärmequelle oberhalb des Terrariums angebracht, bieten sich die Bambusröhren als Sonnenplatz an.